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Allgemeine Infos Unsere Beratungsangebote im Überblick Sprachkurse, PC-Kurse und mehr! Unser Veranstaltungskalender Unsere Broschüren zum Download


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Mitteilung

Arbeitslosenzentrum zeigt sein neues Erscheinungsbild

Hier sehen Sie unseren neuen Infoflyer
über die Aufgaben und Angebote des ALZ:
Beratung - Bildung und Begegnung.


Mitteilung

Kampagne
Schulcomputer sofort!

auf der Seite von Tacheles-sozialhilfe.de:
Update vom 11.02.2021 neue Anträge, weitere Infos.
Die Bundesagentur für Arbeit hat in einer am 1. Feb. 2021 getroffenen Weisung festgestellt, dass rückwirkend ab Jan. 2021 ein Anspruch auf Übernahme der Kosten für digitale Endgeräte in Höhe von bis zu 350 € auf Zuschussbasis besteht, wenn diese für das Homeschooling benötigt, aber nicht von den Schulen bereitgestellt werden. ... mehr Info

auf der Seite von Tacheles-sozialhilfe.de:
Update vom 9. Mai: Kampagne - Schulcomputer sofort!
Kampagne und Antrag von Schulcomputer

auf der Seite von der Arbeiterwohlfahrt
Bezirksverband Mittelrhein e.V.

In Zeiten der Corona-Krise: Digitale Bildungsgerechtigkeit verbessern!
Infohotline Schulcomputer für alle
Telefon: 0157. 349 885 26
montags 16.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs 11.00 bis 13.00 Uhr
E-Mail: schulcomputer@awo-mittelrhein.de
Kampagne und Antrag von Schulcomputer

Mitteilung

Bildungs- und Teilhabepaket 2020 für Kinder und Schüler - Die Leistungen auf einen Blick
Das ALZ Dortmund hat einen Flyer zur schnellen und einfachen Übersicht über das "Starke – Familien - Gesetz" erstellt.
Die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) für Kinder und Schüler sind neu geregelt und erhöht worden. Das Antragsverfahren auf die Leistungen wurde vereinfacht.
Dieser Info-Flyer dient der ersten Information.
Der Flyer ist in unserer Einrichtung erhältlich.

Mitteilung Veranstaltungen des Arbeitslosenzentrums für das 2. Halbjahr 2020

Das Arbeitslosenzentrum hat den Veranstaltungskalender für das 2. Halbjahr 2020 jetzt veröffentlicht.
Mit einem breiten Themenspektrum werden nicht nur Arbeitslose angesprochen. Gisela Tripp, die Leiterin, macht deutlich. „Neben Beratung und Veranstaltungen zu komplizierten Fragestellungen des Arbeitslosengeldes II, besser bekannt als Hartz IV, stehen Fragen der wachsenden Energiekosten, der Leiharbeit, der geringfügigen Beschäftigung oder auch Probleme bei der beruflichen Eingliederung für behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Menschen im Mittelpunkt unserer Angebote.“

 


Mitteilung
13 unterzeichnenden Organisationen
fordern vom Bundesarbeitsminister und der Bundesagentur,
dass die "Arbeitshilfe" zurückgenommen wird


Eine interne "Arbeitshilfe" der Bundesagentur für Arbeit (BA) verdächtigt Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien pauschal des organisierten Leistungsmissbrauchs und hält die Mitarbeiter der Jobcenter zu besonders pingeliger Prüfung von Anträgen an. ...
mehr Info
... Die Arbeitshilfe wurde in den letzten Wochen in verschiedenen Dortmunder Kreisen diskutiert. Gerade Gruppen, die sich besonders um die Eingliederung von Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien bemühen, sind über die amtsinterne Vorverurteilung entsetzt.

Aus diesen Diskussionen entstand eine gemeinsame öffentliche Stellungnahme, die wir Ihnen hiermit zur Kenntnis geben.
... Erklärung
zur Arbeitshilfe BA


mehr Info



Mitteilung
Leipziger Appell 2019
Für ein demokratisches
und solidarisches Gemeinwesen

Die Grundwerte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit
und Gerechtigkeit sind seit 1919 für die AWO unumstößlich und Kompass ihres Handelns:
• Solidarität bedeutet, über Rechtsverpflichtungen hinaus, durch praktisches Handeln füreinander einzustehen.
• Toleranz erwächst aus dem Bewusstsein, dass jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit anerkannt wird.
• Freiheit ist die Freiheit eines jeden, auch der Andersdenkenden.
• Gleichheit gründet in der gleichen Würde aller Menschen.
• Gerechtigkeit fordert einen Ausgleich in der Verteilung von Arbeit und Einkommen, Eigentum und Macht, aber auch im Zugang zu Wohnen, Bildung und Kultur. ...

mehr unter Bundesausschuss der Arbeiterwohlfahrt am 25. Mai 2019

 

Finanzierung:

1. ESF - Förderung

2. Städtischer Zuschuss
seit 1990

3. JobCenter und Agentur für Arbeit (ergänzende Förderung von Projektstellen)

4. Spenden

Förderung des Arbeitslosenzentrum Dortmund

Der Europäische Sozialfonds in Nordrhein-Westfalen
fördert 2021/2022 die

Beratungsstelle Arbeit

Zu den Schwerpunkten gehören:
• soziale Beratung zur wirtschaftlichen und psychosozialen Situation
• Arbeitsausbeutung
• Unterstützung zur beruflichen Entwicklung
• Informationen über Qualifizierung und Beschäftigung
• Kontakte zu weiteren Hilfeangeboten
• Begegnung und Schaffung sozialer Kontakte von Erwerbslosen
• Heranführung an Beratung und soziale Dienste
• Angebote zur allgemeinen und beruflichen Bildung und Beschäftigung

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds

Foerderung

mehr Info über den Europäischer Sozialfonds

mehr Info über das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

mehr Info über der Europäischen Kommission


Die Landesregierung hat die Förderung der Erwerbslosen- beratungsstellen und Arbeitslosenzentren seit 2011 wieder aufgenommen und stellt jährlich Mitteln des Landes und des ESF zur Verfügung. Das Beratungsangebot richtet sich an erwerbslose Menschen, unabhängig davon, ob sie Arbeitslosengeld beziehen. Dazu zählen auch Berufsrückkehrende sowie ältere Erwerbslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen und Beschäftigte mit aufstockenden SGB II-Leistungen.

Beratungsstellen vor Ort finden
Erwerbslosen- beratungsstellen und Arbeitslosenzentren bieten Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen schnelle und kompetente Unterstützung. Damit ist sichergestellt, dass in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt mindestens eine Beratungsstelle und ein Arbeitslosenzentrum Ratsuchenden weiter helfen können. Weitere Angaben und die Adressen der Erwerbslosen- beratungsstellen und Arbeitslosenzentren finden Sie unter arbeit.nrw.de Der Gewährung der Förderung ist bis Ende 2020 gesichert.

 

 

ALZ

Das ALZ unterhält eine Beratungsstelle Arbeit für Langzeitarbeitslose und
ein Arbeitslosenzentrum und ist eine Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund. Die Beratungsstelle gibt Auskünfte und Hilfe-
stellungen bei allen originär mit Arbeitslosigkeit verbundenen Fragen.

Im Rahmen von „Montagsgesprächen" und „Rechts-Reihen" in Kooperation
anderen Einrichtungen, z. B. der Arbeitsagentur oder dem Mieterverein, gibt es regelmäßige Informationsveranstaltungen zu arbeitsmarkt-
relevanten Themen.

Im Arbeitslosenzentrum finden unterschiedliche kulturelle, kreative
und informative Kurse, Veranstaltungen und Gruppenangebote statt.
Die Räume des ALZ werden auch von anderen Gruppen genutzt,
z.B. dem Dortmunder Friedensforum und ausländischen Gruppen

Auch "Nicht-Arbeitslose" sind im
Arbeitslosenzentrum Dortmund herzlich willkommen!


www.mags.nrw
26. Januar 2021
Digitaler Auftakt - Beratungsstellen Arbeit helfen an 96 Standorten in NRW

Beratungsstellen Arbeit unterstützen arbeitslose und prekär beschäftigte Menschen - Baustein für Netzwerk gegen Arbeitsausbeutung

Digitale Auftaktveranstaltung zum Start der Beratungsstellen Arbeit, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Mit den Beratungsstellen Arbeit (BSA) führt das Land die Leistungen der bisherigen Erwerbslosenberatungsstellen fort und setzt mit dem Thema Arbeitsausbeutung einen neuen weiteren Schwerpunkt. Die ESF-geförderten Beratungsstellen Arbeit sind zugleich ein wichtiger Baustein beim Aufbau eines Netzwerks gegen Arbeitsausbeutung.

Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium nahm den Start des neuen Angebots zum Anlass, um die Fachberaterinnen und Fachberater sowie die Regionalagenturen und bestehende Beratungsprojekte zu einer digitalen Konferenz einzuladen und über Aufgaben und Schwerpunkte zu informieren sowie einen ersten Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Mit über 200 Teilnehmenden war die Veranstaltung auch virtuell überaus gut besucht. ... mehr unter


Nordstadttblogger
März 2020

Dortmunder Landtagsabgeordneten haben sich mit Beschäftigten aus der Erwerbslosenberatung am 13.03.2020 getroffen

Neue Pläne des Landes NRW: Die Erwerbslosenberatungen in Dortmund müssen wieder um die Existenz fürchten


Neue Pläne des Landes NRW

Das Arbeitslosenzentrum Dortmund und die Erwerbslosenberatung im Frauenzentrum Huckarde müssen sich – mal wieder – existenzielle Sorgen um den Fortbestand der Arbeit machen. Der Grund: Das Land möchte die Förderung der Zentren in NRW einstellen und deren sowie viele andere Beratungsleistungen bündeln. ... mehr unter

Nordstadttblogger


Anja Butschkau ist die die neue AWO-Vorsitzende in Dortmund

Neue Vorstand des AWO Unterbezirk Dortmund


Mit großer Mehrheit bestimmten die 139 Delegierten auf der Unterbezirkskonferenz Anja Butschkau zur neuen Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt in Dortmund.
Zu ihren Stellvertreter*innen wählten die Stimmberechtigten Ulrike Matzanke und Oliver Schröer.

frauen-starten-durch

Anja Butschkau
ist für die AWO-Mitglieder und AWO-Mitarbeiter*innen keine Unbekannte.
Sie arbeitete 27 Jahre im Verband, zuletzt war sie in Dortmund verantwortlich für die Verbands- und Öffentlichkeitsarbeit, bis sie 2017 als SPD-Landtagsabgeordnete nach Düsseldorf ging.
Die Kandidatur für den Vorsitz wurde Butschkau vom Vorstand angetragen, nachdem unerwartet die Vorsitzende Gerda Kieninger im Januar verstarb. ...
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Infotag des Netzwerks am 12.02.2020

Beruflicher Wiedereinstieg für Alleinerziehende
in Dortmund
lud ein und Viele kamen!


Der Info-Tag des Netzwerkes fand regen Anklang unter Dortmunder Erziehenden. Rund 120 interessierte, vorwiegend allein erziehende Frauen, aber auch einige Männer, nutzten die konkreten Informationsangebote und ließen sich von den Netzwerkpartnern ausführlich beraten.

So bekamen die Besucherinnen fachkundige Rückmeldung zu ihren mitgebrachten Bewerbungsmappen, holten sich konkrete Tipps zu Antragswegen der Kinderbetreuung oder nutzen die Gelegenheit, zielgerichtete Fragen zu ihrer beruflichen Qualifizierung an die Ansprechpartner vor Ort zu stellen.

frauen-starten-durch


AWO NRW
06. Februar 2020
FACHTAGUNG
"Wenn Kinderarmut erwachsen wird - Ergebnisse der AWO/ISS Langzeitstudie

Fachtag in Bochum: Fachleute diskutieren, wie der Ausstieg aus der Armut gelingen kann

300 Fachleute diskutierten auf Einladung der AWO NRW die Ergebnisse der Langzeitstudie „Wenn Kinderarmut erwachsen wird – wie gelingt der Ausstieg aus der Armut?“.
1997 wurde die Studie beim Frankfurter Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) in Auftrag gegeben. Das Forschungsprojekt hat 20 Jahre lang Kinder begleitet, die AWO-Kitas in strukturschwachen Vierteln oder Städten besuchten. Darunter auch 21 AWO-Kitas aus NRW. Demnach stammen die Teilnehmer, deren Lebensläufe in die Studie eingeflossen sind, unter anderem aus Bergkamen, Dortmund, Bochum, Essen, Münster, Düsseldorf, Dinslaken, Hamm und Herford. ... mehr Info


Netzwerk „Beruflicher Wiedereinstieg für Alleinerziehende in Dortmund“
Infotag am 12. Februar 2020, 9.00 – 13.00 Uhr
Katholisches Zentrum
Propsteihof 10, 44137 Dortmund


Netzwerk
Beruflicher Wiedereinstieg für Alleinerziehende in Dortmund

Herzlich laden wir Sie zum Infotag am Mittwoch, 12. Februar ein.
Wir geben wertvolle Informationen rund um Ihren Wiedereinstieg in den Beruf. Sie können sich austauschen mit alleinerziehenden Eltern, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit kostenlos an • Style- und Typberatung • Bewerbungsfoto-Shooting • Bewerbungsmappencheck • Workshops rund um den Beruf teilzunehmen. Für die Kinderbetreuung wird gesorgt.
Das ALZ Dortmund beteiligte sich wie bereits seit vielen Jahren am Infotag Beruflicher Wiedereinstieg für Alleinerziehende in Dortmund. ...

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Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen
Pressemitteilung
17. Juni 2019


Fachtag:
Unabhängige Beratung für Erwerbslose in NRW
Jenen helfen, die durch Arbeitslosigkeit ihre Existenz bedroht sehen

Düsseldorf, 17. Juni 2019: Nordrhein-Westfalen braucht unabhängige Erwerbslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren. Doch die Anlaufstellen für Erwerbslose sind gefährdet. Dazu trafen sich am Montag 170 Experten mit der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW in Köln-Deutz, um sich für den Erhalt der 73 Erwerbsberatungsstellen und 79 Arbeitslosenzentren einzusetzen.
Was spricht dafür? ...

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15. März 2019

Netzwerk-Familienleistungen

Auf Initiative des Arbeitslosenzentrums Dortmund startete im September 2018 die Fortbildungsreihe zum Kindergeldgesetz mit der Familienkasse Dortmund zur Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Sozialen Arbeit mit Familien und jungen Erwachsenen.

Bereits beim ersten Treffen entstand der Wunsch einer intensiveren Zusammenarbeit und des Austausches.

Am Freitag, 15. März 2019 fand die 3. Fortbildung statt.

Erstmals wurde die Plattform „Arbeitsmarktmonitor der Agentur für Arbeit vorgestellt, in der das „Netzwerk Familienleistungen Dortmund“ von der Familienkasse eingerichtet wurde. Dies ist das erste gemeinsame Netzwerk der Familienleistungen in NRW, das von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dortmunder Einrichtungen in der Sozialen Arbeit genutzt werden kann.

Im Rahmen der Veranstaltung stellte Heike Henze-Brockmann, Geschäftsführerin der Dortmunder Bildungs-, Entwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (dobeq) die Arbeitsfelder vor.

(Bild von links
Anja Klein - Familienkasse,
Heike Henze-Brockmann - Geschäftsführerin der Dobeq mbH, Sabine Hellweg - Leiterin der Familienkasse,
Gisela Tripp - Leiterin des Arbeitslosenzentrum Dortmund,
Udo Mosel - Bereichsleiter Familienkasse)

In den nächsten Treffen werden Rechtsthemen aus der praktischen Arbeit behandelt und Träger sozialer Einrichtungen stellen ihre Arbeit vor.

Wir freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit.

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Buelow Marco Wahlkreis 01
Sozialtour
Mai 2019

Besuch im ALZ Dortmund

Am Mittwoch habe ich im Rahmen meiner Sozialtour das Arbeitslosenzentrum (ALZ) in Dortmund besucht. Ich wurde dort von engagierten Mitarbeiter*innen begrüßt, denen ich sofort angemerkt habe, dass ihnen das, was sie im ALZ tun, wichtig ist. Sie setzen sich für Menschen ein, die durchs Raster fallen. Menschen, die keine Lobby haben.

Seit über 35 Jahren ist das ALZ Anlaufstelle für erwerbslose Menschen in Dortmund und wichtiger Bestandteil im Hilfesystem der Stadt. Es bietet unbürokratische und unabhängige Unterstützung und steht bedingungslos allen Menschen offen. Mehr als 2.200 Menschen kommen jährlich zum persönlichen Gespräch vorbei.

Die Mitarbeiter*innen leisten Hilfe in allen Fragen der Erwerbslosigkeit und unterstützen bei der Bewerbung und Stellensuche. Außerdem gewährleistet das ALZ Zugang zu Bildung und bietet Begegnungsmöglichkeiten. Es gibt regelmäßige Bewerbercafés und einen Computerraum zur eigenständigen Bearbeitung von Bewerbungen und Anträgen.

Die Notsituationen der Menschen werden dramatischer

„Die Mehrheit der Besucher und Besucherinnen sind erwerbslose Menschen im Leistungsbezug des SGB II. Sie sind langzeitarbeitslos, oft wechseln sich befristete Beschäftigung und Erwerbslosigkeit ab. Mehr als 60% der Ratsuchenden sind Migrantinnen und Migranten“, erklärt Gisela Tripp, die Leiterin des ALZ.

Außerdem beobachten die Mitarbeiter*innen eine Zunahme von ALG-I-Empfänger*innen und Beschäftigten mit Aufstockung durch das Amt.

„Dies ist Ausdruck eines prekären Arbeitsmarktes. Sie kommen, weil das verwaltete Leben in Erwerbslosigkeit schwer zu überschauen ist, das Sozialrecht sehr kompliziert und komplex ist und häufigen Änderungen unterliegt“, erklärt Gisela Tripp.

Die größte Sorge der Menschen, die das ALZ aufsuchen, ist, wie sie ihren Lebensunterhalt sicherstellen können. Besonders bei Menschen im Hartz-IV-Bezug kann jede Rechnung oder ein defekter Kühlschrank zu einer extremen Notsituation führen. Hinzu kommen fehlende Wohnungen und fehlerhaftes Handeln des Jobcenters, etwa die unrechtmäßige Versagung von Leistungen.

Insgesamt steigt der Druck: Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen kommen immer mehr Menschen in solchen extrem prekären Situationen ins ALZ. Betroffen sind oftmals sogar die, die Arbeit haben.

Sorge um Finanzierung des ALZ

Insgesamt gibt es über 72 Beratungsstellen und über 70 Arbeitslosenzentren in NRW. Alle müssen sich um die Finanzierung sorgen. Bis 2020 wird das ALZ in Dortmund finanziell vom Land NRW gefördert – ob und wie es danach weiter geht, ist ungewiss.

Für erwerbslose Menschen, diejenigen, die keine starke Lobby hinter sich haben, ist eine niedrigschwellige Anlaufstelle wie das ALZ unverzichtbar. Um das sicherzustellen, braucht es eine Regelförderung und nicht die ständige Ungewissheit durch zwei- oder dreijährige Projektförderungen!

Seit 2015 hat die AWO Unterbezirk Dortmund die Erwerbslosenberatungsstelle übernommen. Sie sieht es als ihre Aufgabe an, die soziale Situation und die Rechtsstellung der Erwerbslosen zu stärken.

Seit 2 Jahren besuche ich im Rahmen meiner „Sozialtour“ verschiedene soziale Einrichtungen und Initiativen in Dortmund, um durch die Berichte von Betroffenen und Personen, die in diesem Bereich tätig sind, einen Einblick in bestehende soziale Probleme zu bekommen. Außerdem habe ich ein umfassendes Dossier zum Thema „Wachsende Ungleichheit“ erarbeitet. Es enthält Fakten und Analysen sowie konkrete Forderungen, mit denen ich politische Entscheidungsträger*innen regelmäßig konfrontiere. Gemeinsam mit Expert*innen und Politiker*innen habe ich das Forderungspapier „Sozialwende jetzt!“ erstellt, welches einen speziellen Blick auf das Ruhrgebiet wirft.


Aktionstag an der Reinoldikirche
am 29.05.2018

Es schlägt 12! Armut und Ausgrenzung in Dortmund und Europa verhindern

Gemeinsam mit dem Europäischen Armutsnetzwerk EAPM und der Nationalen Armutskonferenz fand der Aktionstag „arm in Arm“ für eine europäische Mindestsicherung durch, die ein menschenwürdiges Leben und Teilhabe ermöglichen soll.

Rund um den Projektbus gabt es viele Informationen zum Thema Armut in Dortmund und Europa. Die Aktion wurde um 12.00 Uhr durch lautes Wecker-Schellen eröffnet.

Ausstellungen, Interviews, Mitmachaktionen zum Nachdenken und eine Suppenküche boten die Möglichkeiten zur Diskussion und zum Austausch.

Das Arbeitslosenzentrum Dortmund der Arbeiterwohlfahrt Dortmund und viele Dortmunder Akteure und Bürger nahmen daran teil.


Thomas Engel
11. Oktober 2017
www.nordstadtblogger.de

Lokale Initiativen diskutieren Problemlösungen: Gemeinsam gegen Armut und Langzeitarbeitslosigkeit in Dortmund

Zahlreiche Organisationen und Institutionen diskutierten in Dortmund mit. Foto. Thomas Engel

Zum Auftakt einer Reihe von Fachkonferenzen des Dortmunder Netzwerks „arm in Arm. Armut in unserer Stadt“ haben am Mittwoch (11. Oktober 2017) VertreterInnen und Fachleute lokaler Initiativen und Institutionen zum Thema Langzeitarbeitslosigkeit und Armut getagt.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Arbeitslosenzentrum Dortmund e.V. – eingeladen waren ebenso Betroffene wie als Redner die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund, Martina Würker, und der Geschäftsführer des Dortmunder Jobcenters, Frank Neukirchen-Füsers. ...

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Wir dreh`n am Glücksrad

Tische und Bänke, frischer Kaffee, Saft und Tee, bunte Luftballons und ein Glücksrad. So begrüßten am frühen Morgen des 17. Mai die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Info-Service St. Joseph, Büro für Soziale Fragen und die Mitarbeiterinnen des Arbeitslosenzentrums aus der Leopoldstraße die Bewohner der Münsterstraße.

Die Mütter mit den kleinen Kindern, Schulkinder und junge Erwachsene wurden neugierig, vor allem auf das bunte Glücksrad. Aufgabe der Kinder war Gegenstände auf bunten Karten zu erkennen und zu beschreiben. Sie freuten sich sehr über die kleinen Geschenke und ließen ihre Eltern oft nicht weitergehen.

Falls man die deutsche Sprache nicht ausreichend konnte, fand sich immer jemand, der übersetzte – bei den Kindern wie auch bei den Erwachsenen.

Viele ältere Bewohner – deutscher und ausländischer Herkunft, die schon früh in der Münsterstraße unterwegs sind, hatten großes Interesse das Rad zu drehen und Fragen zu beantworten. - Wie viele Menschen leben in der Nordstadt? - Was bedeutet HNO-Arzt? - Welche Impfungen gibt es gegen Kinderkrankheiten? - Was ist ein PKonto? - Wie heißt der Oberbürgermeister von Dortmund? - Wie heißt das Dortmunder Fussballstadion?

Eine schöne Stimmung, nette Gespräche und Freude an der Begegnung. Das machen wir öfter!

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One Billion Rising


  Am Dienstag,
  dem 12.02.2017,
  rief der Verein
  Frauen helfen Frauen
  zum 4. Mal zur Aktion
  " One Billion Rising"
  auf und viele
  Dortmunderinnen
  kamen.

Laut UN Angaben wird eine von drei Frauen auf der Erde im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt. Um ein Zeichen gegen diese Gewalt zu setzen, wird jedes Jahr seit 2013 am 14.02 auf der ganzen Welt von vielen Menschen die "One Billion Rising" Tanzaktion durchgeführt.

In Dortmund hat eine junge Frau den Titelsong des Kampagne One Billon Rising "Sprengt die Ketten" zum Start der Aktion gesungen und dann wurde getanzt! Eine gelungene Aktion - weitersagen
mehr Info


Menschenwürdige Arbeit - Bekommen wir, was wir verdienen?
world.wide.work

Der Essener Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev) stellte mit world.wide.work eine Ausstellung zum Thema menschenwürdige Arbeit vor.
Die Ausstellung zeigte zwölf Menschen mit und ohne Behinderung aus Deutschland, Afrika, Asien und Lateinamerika und wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Neben beeindruckenden Bildern stellte sie die unterschiedlichen Arbeits-Bedingungen von Frauen und Männern weltweit dar.

Am 19. April eröffneten Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, Birgit Jörder und Sebastian Bonse, vom bezev e.V. die Ausstellung.
World.wide.work war vom 19. bis zum 28. April 2016 in der Dortmunder Berswordthalle zu sehen. Parallel zur Ausstellung wurde ein vielfältiges Rahmenprogramm angeboten.
Die Mitarbeiterinnen der Erwerbslosenberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt Dortmund beteiligten sich im Rahmen der Offenen Sprechstunde und standen zur Information und zum persönlichen Gespräch zur Verfügung.
Zum Abschluss der Ausstellungszeit besuchten der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ullrich Sierau und der Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW Rainer Schmeltzer die Ausstellung.
Wir danken dem Essener Verein bezev e.V. und Sebastian Bonse, der die Besucher durch die Ausstellung führte, für die Möglichkeit diese in Dortmund zu sehen.


Protestmarsch am 5. Februar 2016





       Aktion Gutmensch  


•  Mach mit!

        •  Farbe bekennen  

Protestmarsch am 5. Februar 2016

 

Aktion Gutmensch

Traurig aber wahr: „Gutmensch“
wird heute als Schimpfwort genutzt.
Und das beschreibt nicht allein ein Problem der Sprache, sondern ein tragische Verschiebung im gesellschaftlichen Wertekontext.
Clever ist, wer Vorteil nimmt, Profit maximiert, Steuern hinterzieht, sich abgrenzt und für sich selber sorgt.
Dumm ist, wer Fairness, Integration und Nachhaltigkeit lebt, sich solidarisch zeigt und für andere engagiert.
Aber das ist definitiv nicht die Gesellschaft in der WIR leben wollen!
Unsere Gesellschaft soll bunt, vielfältig, gerecht und gut sein.
Deshalb erobern wir uns jetzt das Wort „Gutmensch“ zurück. Mach mit!

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Arbeitslosenzentrum Dortmund, Leopoldstraße 16-20, 44147 Dortmund
Tel: (02 31) 81 21 24 - Fax: (02 31) 81 21 29 - Email: info(ät)alz-dortmund.de - (ät) bitte durch @ ersetzen

 

Foerderung Foerderung